Discussion:
smb in mpd?
(zu alt für eine Antwort)
Kay Martinen
2018-03-27 21:32:24 UTC
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Hallo

ich hab jetzt meinen Ersten/Alten Raspi 1 (mit Gelber Chinch-Buchse für
CVBS-Out) mit Raspian Jessie, und einem SPI-Touchdisplay installiert.

Im Moment "frickele" ich an mpd. Lt. der Doku von dessen homepage soll
man das music_directory z.b. mit smb://fileserver/musicshare auch von
einem SMB-Server holen können. Leider finde ich in dem zusammenhang
nichts über user und password. Und, es geht auch nicht.

Der mpd wird vom user 'pi' gestartet, läuft aber wohl lt. mpd.conf mit
dem user 'mpd'. Nun hatte ich auf dem SMB-Server schon einen user 'pi'
mit dem passenden Password angelegt. Klappt es aber nun wohl darum nicht
(user 'mpd' statt 'pi nötig) oder ist es evtl. besser/einfacher wenn ich
die musik-freigabe gleich auf 'public' setze so das jeder ohne kennwort
dran kommt.

Wie macht ihr das?


Kay
--
Sent via SN (Eisfair-1)
Marcel Mueller
2018-03-27 22:25:35 UTC
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Post by Kay Martinen
ich hab jetzt meinen Ersten/Alten Raspi 1 (mit Gelber Chinch-Buchse für
CVBS-Out) mit Raspian Jessie, und einem SPI-Touchdisplay installiert.
Im Moment "frickele" ich an mpd. Lt. der Doku von dessen homepage soll
man das music_directory z.b. mit smb://fileserver/musicshare auch von
einem SMB-Server holen können. Leider finde ich in dem zusammenhang
nichts über user und password. Und, es geht auch nicht.
Spricht etwas dagegen, auf der Kiste einen ganz normalen SMB-Mount zu
machen? Du wirst halt Credentials hart hinterlegen müssen. Aber aus der
Nummer kommst Du sowieso nicht raus.
Post by Kay Martinen
Der mpd wird vom user 'pi' gestartet, läuft aber wohl lt. mpd.conf mit
dem user 'mpd'. Nun hatte ich auf dem SMB-Server schon einen user 'pi'
mit dem passenden Password angelegt. Klappt es aber nun wohl darum nicht
(user 'mpd' statt 'pi nötig) oder ist es evtl. besser/einfacher wenn ich
die musik-freigabe gleich auf 'public' setze so das jeder ohne kennwort
dran kommt.
Linux kennt dein Kennwort nicht und kann es deshalb auch nicht per SMB
an einen anderen Server weiter geben.
Post by Kay Martinen
Wie macht ihr das?
Mit mount.


Marcel
Werner Flamme
2018-07-04 13:05:28 UTC
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Post by Kay Martinen
Hallo
ich hab jetzt meinen Ersten/Alten Raspi 1 (mit Gelber Chinch-Buchse für
CVBS-Out) mit Raspian Jessie, und einem SPI-Touchdisplay installiert.
Im Moment "frickele" ich an mpd. Lt. der Doku von dessen homepage soll
man das music_directory z.b. mit smb://fileserver/musicshare auch von
einem SMB-Server holen können. Leider finde ich in dem zusammenhang
nichts über user und password. Und, es geht auch nicht.
Der mpd wird vom user 'pi' gestartet, läuft aber wohl lt. mpd.conf mit
dem user 'mpd'. Nun hatte ich auf dem SMB-Server schon einen user 'pi'
mit dem passenden Password angelegt. Klappt es aber nun wohl darum nicht
(user 'mpd' statt 'pi nötig) oder ist es evtl. besser/einfacher wenn ich
die musik-freigabe gleich auf 'public' setze so das jeder ohne kennwort
dran kommt.
Wie macht ihr das?
In der Samba-Konfiguration steht, für den die Freigabe erreichbar ist.
Versuche doch mal den Gastzugang im Samba zu aktivieren, dann kommst Du
ohne Username und Passwort auf die Freigabe. Z. B. auf
<https://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server/> gibt es einen Abschnitt
"Gast-Zugang" dazu.

Woher soll der Samba-Server wissen, wer da zugreift? in der angegebenen
URL steht ja nicht mal ein Username ;). Du kannst versuchen, eine URL
nach dem Schema <smb://user:***@fileserver/musicshare> anzugeben.

HDH,
Werner

--
Stefan Kanthak
2018-07-04 13:27:57 UTC
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"Werner Flamme" <***@ufz.de> schrieb:

[...]
Post by Werner Flamme
Woher soll der Samba-Server wissen, wer da zugreift? in der angegebenen
URL steht ja nicht mal ein Username ;). Du kannst versuchen, eine URL
Selbstverstaendlich steht in einer URL wie <smb://server/share> ein
Benutzername: das diese smb-URLs verwurstende Programm ist fuer die
Authentifikation am Server zustaendig; im Zweifelsfall verwendet es
die (wo auch immer hinterlegten) Zugangsdaten des aufrufendes Benutzers.

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)
Werner Flamme
2018-07-09 05:10:52 UTC
Permalink
Post by Stefan Kanthak
[...]
Post by Werner Flamme
Woher soll der Samba-Server wissen, wer da zugreift? in der angegebenen
URL steht ja nicht mal ein Username ;). Du kannst versuchen, eine URL
Selbstverstaendlich steht in einer URL wie <smb://server/share> ein
Benutzername: das diese smb-URLs verwurstende Programm ist fuer die
Authentifikation am Server zustaendig; im Zweifelsfall verwendet es
die (wo auch immer hinterlegten) Zugangsdaten des aufrufendes Benutzers.
In der URL <smb://server/share> steht genau kein Benutzername. Wie Du
selbst schreibst, wird der zusätzlich vom "verwurstenden Programm"
mitgeschickt. Das kann dabei einen Benutzerfindungsalgorithmus seiner
Wahl verwenden. Irgendwo hinterlegte Credentials findet es eher nicht,
was außer dem eigenen Benutzernamen soll es also benutzen? Und wer nicht
weiß, mit welchem Benutzernamen gemounted wird (wie es hier der Fall zu
sein scheint), schreibt den halt explizit in die URL.

Werner
--

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